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DAS PROJEKT

Unter dem Künstlernamen alessandro fabbri steht eine längere musikalische Laufbahn, die sich mit anderen Kunstformen verbindet, um den Zuhörer auch visuell und gedanklich erreichen zu können.

Das ehemalige Projekt „Shino“ findet hier sein Ende und kann in Form der „gesammelten Werke“ hier komplett heruntergeladen werden.

Die Essenz jener Zeit und die aktuelle Entwicklung finden sich hier auf dieser Seite.

Begeben wir uns gemeinsam auf die Reise…

In der Zeit, in der Geld, Gewalt, Lügen, Bequemlichkeit und technischer Fortschritt mehr geschätzt werden als Menschen selbst…

in der Zeit, in der sich kaum einer dafür interessiert, was der Mensch wirklich ist und was er noch lernen kann…

wird jegliche lebendige Kunst, die der Industrie fern steht, zu einem Tor in eine vergessene Welt der Vervollkommnung und Individuation, die dem zugrunde gehenden Menschen so bitter nötig sind.

Dieses Projekt soll musikalische, bildgebende und lyrische Kunst unter einem Dach vereinen und den Besucher auf die Soziale Kunst aufmerksam machen.

Musik ist mehr als Abwechselung von Tönen und Stille, Bild ist mehr als Farbe im Licht und Lyrik ist mehr als zueinander passende Worte.

Das Soziale ist mehr als eine Anhäufung an miteinander kommunizierenden Menschen.

Lasst uns dieses Meer finden!

MUSIK

Musik, die zu einer Industrie wird, stirbt. Das, was wir heutzutage anhören, sind wandelnde Leichen einer Massenproduktion, die unsere Seele beschäftigen. Solch eine wirtschaftliche Vergewaltigung der Kunst kreiert austauschbare Musik für austauschbare Kleingeister.

Die Unfähigkeit den seelischen Schmerz zu erleben, ohne ihm willenlos zu verfallen oder ihn ängstlich von sich zu weisen, gründet unsere Ohnmacht und schnürt uns vor jeder ernsthaften Veränderung ab.

Die abgeklärt aufgesetzte Fröhlichkeit, die verzweifelt an ihrer schwachen Fassade baumelt, hilft uns nicht unsere Reise zu uns selbst und zu der Welt, in der wir leben, zu meistern.

Jeder hat eine Hölle, die gestaltbar und wandelbar ist, lasst uns gemeinsam hinabsteigen, um unsere Neugeburt zu finden. Lasst uns mutig sein und dem Untergang einen stetigen Neuanfang einbrennen!

Neues Album "EOS"
Prozess 85%
Trackliste:

01. Hello World

02. Reckoning

03. 18 1/2 Miles

04. EOS

05. Elegy

06. Slump

VIDEOS

Wenn Füße den Willen unseres Körpers dahin tragen, wo er sich entfalten will, dann sind Augen der Wille unserer Seele, die uns dahin tragen, wo die Seele Nahrung sucht.

Eindeutige, entblösende, einfältige und schnelle Bilder der heutigen Musikindustrie sind wie Fastfood für unseren Magen, es mag unsere Gier wecken, aber nicht unseren Stoffwechsel erfüllen. Auch solche Bilder mögen unsere Gier wecken, aber nicht unseren Erlebensdrang erfüllen.

Versuchen wir unseren Sehsinn von der gewohnten Banalität und überladenen Abfolgen geistloser Nahrung zu befreien.

Finden wir die nötige Ruhe in dieser hektischen Zeit. Lassen wir die Konsumsucht, die unsere Augen, Köpfe und Herzen befällt, erkalten und erleben wir die einfachen Dinge mit ganz neuer Aufmerksamkeit.

Erleben wir hinter jeder Erscheinung der digitalen Welt den Menschen und finden wir diesen Menschen in uns.

FOTOS

Beim Rennen nach dem besten Schnitt, den spannendsten Linien, sattesten Farben und herausstechender Schärfe verlieren wir den Blick für das, was in der digitalen Fotografie ohnehin gänzlich erstirbt – das echte seelische Abbild.

Kaum mehr ist etwas heilig an Bildern geblieben. Sie sind entblöst, langweilig und bekannt. Wir haben alles gesehen. Doch haben wir es auch erlebt? Oder nur an uns vorbeifließen lassen?

Mit der Hoffnung auf immer neue Eindrücke, verstehen und erleben wir nicht mal die, die direkt vor uns liegen.

Ist der Fotograf fähig, dem toten Bild eine neue Lebendigkeit wieder zu geben?

Denn unsere modernen Bilder sind nicht mehr real, sie sind eine völlig abstrakte Ansammlung toter Pixel. Diese Pixel deuten lediglich auf eine Realität hin, die der Schöpfer des Fotos uns durch die Zeit hinweg schickt.

Doch wird der Betrachter diese Realität erst dann sehen, wenn er die Bilder in seiner Seele wieder lebendig machen kann, wenn er die Zeit mit dem Willen durchwandert.

GRAFIK

Linien und Farben… Licht und Schatten… ohne Raum… ohne Worte

LYRIK

Lyrik wird nicht vom Menschen ausgedacht, sie wird von ihm im besten Falle erfasst. Gedanken werden nicht gedacht, sondern erlebt und sortiert.

So wenig wissen und verstehen wir vom Denken. Obwohl wir meinen, bereits am Ende der menschlichen Intelligenz angekommen zu sein, haben wir nicht mal ihren Ansatz genutzt. Schon vor der Morgenröte geben wir auf.

Das Schreiben der Gedichte und anderer geistdurchdrungener und seelennaher Texte ist das Üben und Ringen um die rote Schnur im Weltenäther der Gedanken.

Je nach Seelenverfassung und Ausrichtung kann der Mensch aus der Leere seiner Vorstellung die darin aufsteigenden Bilder beschreiben oder die dahin gesenkten Worte wiedergeben.

Wenn eine Absicht diese Leere stören will, dann wird sie zuerst mit der eigenen Reinheit und Wirklichkeit kämpfen müssen. Bis sie ihr die erlebte Wahrheit stets aufs Neue abringen kann und nicht nur im feierlichen Selbstausdruck eingeht.

Die Verdauung funktioniert ohne Ihr Zutun, das Denken aber braucht Ihre geleitete und gezielte Anstrengung.